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Meine politische Überzeugung auf den Punkt gebracht:
SIE SIND DAS VOLK!

Jugend und Familie

Jugend und Familie

 

 

Zunächst mal eine Frage an alle über 30:

Was halten Sie von unserer Jugend? Sind Sie auch folgender Meinung:

 

„Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“ ?

Finden Sie sich da ganz oder teilweise in Ihrer Meinung wieder? Dann hab ich schlechte Nachrichten für Sie:

Wahrscheinlich traf das ganz oder teilweise auch mal auf Sie zu.

Auf mich übrigens auch – denn dieses Zitat stammt von dem griechischen Philosophen Sokrates (um 469 bis 399 vor Christus) und dürfte damit das Urteil der Erwachsenen aller Generationen widerspiegeln!

Und was lernen wir daraus? Unsere Jugend ist eigentlich ganz normal, sie hat nur andere Rahmenbedingungen als die vorherigen Generationen!

 

Und im Übrigen trügt der Schein vielfach. Es gibt zahlreiche Beispiele, wo wir stolz auf unsere Jugend sein können! Sehr aktuell ist noch die Aktion der Studenten in Passau, die während und nach der Flutkatastrophe Hilfe organisiert und mit angepackt haben. Sehen Sie mal hier:

 

http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/passau_stadt/824102_Passau-raeumt-auf-ist-offizielle-Anlaufstelle-fuer-Freiwillige.html

Also erst mal locker bleiben!

 

Natürlich gab es schon schlechtere Zeiten für das Heranwachsen junger Menschen, den Krieg etwa oder die Nachkriegszeit. Aber auch heute ist nicht alles so rosig, wie es auf den ersten Blick scheint. Immer häufiger sind Kinder und Jugendliche auf sich allein gestellt, weil sich in Ihrer Familie niemand um sie kümmert. Das muss nicht unbedingt an schlechten Eltern (oder dem alleinerziehenden Elternteil) liegen. Manchmal sind sie schlicht und einfach mit ihrer Situation völlig überfordert.

Der heutige Konsumterror stellt für Kinder und Jugendliche ein weiteres Problem dar.

Und das sind nur zwei Beispiele für eine Lebenswelt, die in meiner Jugend anders aussah.

Oft ist es dann auch nicht die eine oder die andere Ursache, sondern die Kombination.  So können Kinder und Jugendliche aus starken Familien sich beispielsweise auch dann gut auf dem Schulhof behaupten, wenn sie nicht das neueste Smartphone haben oder keine Markenkleidung tragen.

 

Leider reicht es nicht, den eigenen Kindern das nötige Rüstzeug für ihre Zukunft an die Hand zu geben (was ja der Begriff „Erziehung“ beinhaltet). Auch wenn das schon eine großartige Leistung ist, die Sie nicht nur für Ihr Kind, sondern auch für unsere Gesellschaft erbringen, dürfen wir nicht außeracht lassen, dass da noch diejenigen sind, die nicht so einen guten Start ins Leben haben. Auch um die müssen wir uns kümmern!

 

Wer das jetzt etwa für den Ausfluss von Sozialromantik hält, der übersieht, dass wir vor Problemen stehen, die wir vor Jahren so noch nicht kannten und um die wir uns schnellstens mit der gebotenen Intensität kümmern müssen!

 

Eine der Hauptursachen dieser ist der demographische Wandel. Künftig müssen immer weniger arbeitende Menschen für die Rente von immer mehr Menschen aufkommen. Die Belastung künftiger Generationen und damit unserer jetzigen Kinder wird enorm ansteigen. Wenn sie dann auch noch Sozialhilfeleistungen für immer mehr Menschen tragen müssen, um die sich in ihrer Jugend niemand so recht gekümmert hat, die keinen Beruf erlernt und damit keine Arbeit haben, dann können Sie sich ausmalen, welche Last die künftig arbeitenden Menschen in unserem Land zu tragen haben.

 

Es ist also keine Sozialromantik, wenn wir uns in der Kinder- und Jugendarbeit um die Schwachen kümmern – es ist eine Vorsorge für die eigenen Kinder! Neben der Erziehungsleistung müssen wir auch eine Lebenswelt gestalten, die es unseren Kindern später ermöglicht, ihre eigenen Ziele zu verwirklichen. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass wir schwache Kinder und Jugendliche stark machen, damit sie später auf eigenen Füßen stehen können und so zu wichtigen Verbündeten bei der Verteilung der Lasten werden. Jeder, bei dem wir das schaffen, ist ein Gewinn für uns alle!

 

Ein sozial verträgliches Miteinander ist übrigens nicht nur eine finanzielle Frage, sondern auch eine Frage der Lebensqualität!

Im politischen Ansatz unterscheiden wir FREIEN WÄHLER uns von anderen Parteien allerdings gravierend:

Wir wollen in dieser Frage nicht durch „Feigenblattpolitik“ so tun, als würden wir uns diesen Problemen annehmen („ein bisschen Jugendarbeit“), aber auch nicht durch bloße Umverteilung diejenigen, die in unserer Gesellschaft in der Mitte oder oben stehen, herunter, sondern die, die unten sind, herauf ziehen.

 

Wir setzen uns deshalb dafür ein,

 

– Familien zu stärken

– den Kinder- und Jugendschutz einschließlich der Prävention

zu verbessern

– eine wertorientierte Jugendarbeit auszubauen

– Schul-, Jugend- und Vereinsarbeit besser zu verzahnen

– gerechte Bildungschancen für alle zu schaffen

– Jugendorganisationen und freie Träger bedarfsgerecht

auszustatten

– Jugendliche durch mehr politische Bildung gegen extremistische

Einflüsse zu stärken

– heimatnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Jugendliche bereit

zu stellen

 

Sie sehen also – gute Sozialarbeit kommt aus der bürgerlichen Mitte!

 

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